Euer Abenteuer. Natur pur. Teamgeist & Spaß.
Die klassische Paddeltour in beliebiger Länge (ab 3 Tagen) für Schulklassen und Gruppen mit Jugendlichen. Die Tour ist vollkommen flexibel gestaltbar und kann komplett an eure Bedürfnisse und Vorstellungen angepasst werden.
Gerade wenn es darum geht, die Dynamik der Gruppe zu beobachten oder zu beeinflussen, ist Zeit ein wichtiger Faktor. Daher sind Klassenfahrten erst ab 3 Tagen wirklich sinnvoll, wenn es gilt, Prozesse neu zu ordnen und gewohnte Handlungs- und Verhaltensmuster aufzubrechen.
Wir wissen, dass insbesondere staatliche Regelschulen hier stark limitiert werden. Dennoch sind Touren, die einerseits vielleicht Veränderungen bewirken sollen/können; andererseits dir helfen sollen, deine SuS in ungewohntem Umfeld und mit ungewohnten Aufgaben betraut, beobachten zu können, für die SuS wirklich erst ab 3 Tagen wirkungsvoll. Gern gebuchte typsiche Tour-Längen sind bei uns 5 bis 7 Tage. Touren bis 10 Tage können vor allem euch Lehrkräften helfen, neu gewonnene Erfahrungen der SuS zu festigen; so dass ihr später einen besseren pädagogischen, didaktischen und methodischen Ansatzpunkt habt.
Nachfolgend beschreiben wir einen typischen Ablauf der Tour. Es kann dir als Vorlage dienen, um Variationen einzubauen; oder du nimmst die Tour so, wie sie ist, und lehnst dich bei der Planung der Tourdetails einfach entspannt zurück.
Euer Tourguide nimmt mit euch Kontakt auf und bespricht die letzten Einzelheiten, die für einen glatten Ablauf erforderlich sind: Gibt es Änderungen an der Teilnehmerzahl? Wisst ihr, was ihr am ersten Abend essen wollt? Hat sich an den Reiseplänen noch etwas geändert? Ist euch spontan noch etwas eingefallen, was unbedingt während eurer Tour stattfinden soll oder dafür besorgt werden muss? ... von jetzt an habt ihr für alle Fragen und alle Sorgen euren persönlichen Ansprechpartner, der alles für euch regelt.
Wenn ihr mit der Bahn anreist, holen wir euch vom Bahnhof ab und bringen euch zu uns an den See. Dort angekommen bauen wir erst mal in Ruhe unser Lager auf, beziehen die Zelte und erobern die Möglichkeiten des Campingplatzes - von Tischtennis über Volleyball bis zum Badestrand.
Später - nach dem ersten Kaffee, einer kurzen Besprechung mit eurem Tourguide und dem ersten Absinken des Energielevels der SuS - beginnen wir mit der Einweisung in die Boote, die Paddel und die Ausrüstung. Wir schauen uns an, wie ein Kanu aufgebaut ist, was es kann und was es nicht kann. Und wir lernen die ersten Paddeltechniken, die wir in den nächsten Tagen brauchen werden: Wie paddelt man, ohne dass man müde wird? Wie lenkt man so ein Boot, wenn es doch gar keine Lenkung hat? Und überhaupt: Was muss ich beachten, damit mein Boot nicht plötzlich doch mal umkippt? Oh, und wenn es umgekippt ist: Was muss ich dann machen, um es wieder umdrehen und einsteigen zu können?
Direkt danach gehen wir schon aufs Wasser: Nach der Aufteilung in Kanu-Teams besteigen wir die Boote. Was wir eben in der Theorie besprochen haben, üben wir nun in der Praxis. Dabei trainieren wir unsere Fähigkeiten auch spielerisch mit ein paar unterhaltsamen Spielen auf dem Wasser. Zum Abschluss schauen wir uns noch einmal ganz praktisch an, wie man sich verhalten muss, wenn das Boot doch mal umkippt --- wir machen eine echte Kenterübung! Wie kann man das Boot auch mitten auf dem Wasser wieder umdrehen und zurück ins Boot gelangen? Falls ihr wollt, machen wir daraus auch einen Badespaß für die ganze Gruppe und testen die Grenzen der Boote aus: Können sich alle auf eine Seite lehnen, ohne dass das Boot umkippt? Und wie viele Leute passen in ein Boot, bevor es untergeht? Der bisherige Rekord liegt bei 17. Könnt ihr das toppen? Und wer paddelt ein halb voll Wasser gefülltes Boot schneller ins Ziel?
Zurück an Land machen wir uns daran, das erste Abendessen zu kochen. Heute wird es Nudeln mit Tomatensoße geben. Und wir kochen selbst. Mit frischem Gemüse. Das heißt: Die heutige Kochgruppe hat ziemlich viel Arbeit, bevor es Essen gibt. Währenddessen kümmern sich ein paar Leute um die Vorbereitungen des abendlichen Lagerfeuers, machen Stockbrot und organisieren Stöcker für die Marshmallows.
Den Abend lassen wir dann entspannt am Lagerfeuer ausklingen, spielen Werwolf, singen vielleicht zur Gitarre und freuen uns auf die kommenden Abenteuer...
Wir beginnen den Tag mit einem reichhaltigen Frühstück und packen unsere Lunchpakete. Natürlich gibt es auch heute neben Brot, Marmelade, Wurst und Käse reichlich Obst und Gemüse, denn wir haben viel vor und wir wollen es uns auch unterwegs so richtig schmecken lassen.
Dann bauen wir unsere Zelte ab, packen unsere Sachen und beladen die Boote. Neben den Zelten, den Isomatten und den Klamotten muss auch noch reichlich Gruppengepäck - vom Kocher über die Töpfe bis zu den Lebensmitteln - eingepackt werden. Schließlich fahren wir wirklich in die Wildnis. Was wir nicht dabei haben, das können wir nicht nutzen.
... und dann starten wir endlich in unser Abenteuer "Wasserwandern".
Schon am ersten Paddeltag überqueren wir zahlreiche kleinere und größere Seen und durchfahren etliche Kanäle, bevor wir am Ziel ankommen. Unterwegs machen wir einen Halt bei einem lokalen Fischer, der für uns nicht nur frische Fischbrötchen, sondern auch Pommes, Cola und Kaffee bereithält. Hier können wir auch ein letztes Mal für die nächsten Tage unsere Vorräte auffrischen, denn von nun an wird die Zivilisation immer spärlicher.
Am Ziel angekommen bauen wir unsere Zelte auf und ... da war doch was? Ach ja: Wir müssen unser Abendessen ja selbst kochen. Also zaubert unsere heutige Kochgruppe uns ein warmes Abendessen. Wie wäre es mit Reis und Gemüse? Oder vielleicht doch lieber ein Kartoffeleintopf? Was es geben soll, entscheiden die Kochgruppen selbst. (Wir müssen es nur vorher wissen, denn was wir nicht dabei haben, können wir nicht kochen; und der Supermarkt ist rund 10 km entfernt.) Währenddessen erobern die anderen den Campingplatz, spielen Fußball - Wie wäre es mit einem Spiel gegen eine andere Schulklasse? - oder Volleyball, gehen Baden oder erkunden das örtliche Angebot an zuckerhaltigen Dingen.
Schließlich essen wir gemeinsam und lassen den Tag ausklingen...
So ganz allmählich setzt die Routine in den Tagesaufgaben ein: Wir bereiten unser Frühstück, packen die Lunchpakete, die Zelte und die Klamotten und beladen die Boote.
Dann schauen wir mal, was uns der heutige Tag bringt: Vielleicht eine Badepause an einem Badestrand, an dem wir vorbeikommen? Oder wir gehen in ein nahes Dorf und testen das dortige Softeis-Angebot? Jedenfalls geht die Tour abwechslungsreich immer weiter über kleine und größere Seen; durch weitläufige und enge Kanäle. Alle paar Tage frischen wir bei Gelegenheit unsere Vorräte auf; und jeden Abend gibt es ein frisch zubereitetes Abendessen, das wir gemeinsam einnehmen. Und jeder Campingplatz bietet uns neue Möglichkeiten - vom kleinen, familiengeführten Platz, wo man die Früchte von den Bäumen naschen darf, bis zum großen Platz, auf dem es zahlreiche Angebote zur Ablenkung und Entspannung gibt.
Mittlerweile haben wir eine solide Routine gefunden: Frühstück, Lunchbox, Zelte, Klamotten, Boote ... alles funktioniert längst Hand in Hand ... aber warte mal, da war doch was: Moooooment! Das ist schon unser letzter Tag! ... heute beladen wir die Boote nicht mehr. Aber, je nachdem, wann ihr fahrt, können wir an diesem Tag noch ein paar Spiele am oder auf dem Wasser machen, bevor wir das Material abgeben und zum Bus oder zur Bahn gebracht werden.
Die Leistungen sind alle auch einzeln buchbar. Mehr dazu erfährst du im Abschnitt Bausteine für eure Tourenplanung. Auch der Tourguide ist nicht verpflichtend. Falls ihr keinen Guide/Rettungsschwimmer braucht oder wollt, könnte der Abschnitt Randbegleitung für euch interessant sein.