Tipps & Tricks

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Tipps & Hinweise

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ungeführte Touren
Nur du, dein Kanu & die Wildnis ...

Nicht jeder von uns ist ein Wasserwander-Profi. Und auch langjährig erfahrene Profis lernen immer noch dazu. Deshalb haben wir für euch ein paar Tipps & Tricks zusammengetragen, die euch helfen können, eure Tour zu einem rundum gelungenen Erlebnis zu machen.

Nicht zu viel planen!

Du hast Urlaub. Und beim Wasserwandern ist der Weg das Ziel. Plane deine Tour nicht minutiös und lasse dir viel Spielraum für Entdeckungen, Pausen und Geruhsamkeit. Nur, wenn du der Natur eine Chance gibst, kann sie ihre Pracht vor dir entfalten. Vielleicht triffst du ja den Fischadler bei der Jagd? Vielleicht möchtest du morgen ja ein bisschen länger - oder kürzer - paddeln? Vielleicht ist der Ort, an dem du Pause machst, so schön, dass du gern noch 2, 3 Stunden bleiben würdest ... wenn dir dein Zeitplan es nur erlauben würde?!

Unsere Tourenempfehlungen sind beispielsweise so geplant, dass du "nur" etwa 3 - 4 reine Paddelstunden auf dem Wasser verbringst. So hast du genug Zeit, hier oder da mal abzubiegen und eine interessante Bucht zu erkunden; oder einfach mal die Seele baumeln zu lassen und dich vom Wind über das Wasser treiben zu lassen. Ganz entspannt. Ganz geruhsam.

Ein paar Infos für deine Planung: Du paddelst mit einer Geschwindigkeit von etwa 3-5 km/h. Auch als Anfänger. Mit dem Kajak (Doppelpaddel) etwas schneller, mit dem Canadier (Stechpaddel) etwas langsamer. Plane nicht mehr als 15 - 20 km am Tag. So bewahrst du dir die Freiheit, unsere Natur auch wirklich genießen zu können.

Luxus-Tour oder Wander-Tour?

Gerade bei der Gepäck-Planung darfst du gern einmal mehr nachdenken: "Stirbt meine Tour, wenn ich dieses Teil nicht dabei habe?" Ganz besonders als Einsteiger in Wandertouren (an Land oder auf dem Wasser) ist es nicht immer ganz einfach, wirklich beurteilen zu können, was man braucht, und was eigentlich schon in die Kategorie "Luxus" fällt. Um dir bei der Entscheidung zu helfen, stelle dir die folgenden Fragen:

  • "Was brauche ich unbedingt für die Übernachtung an Land?"
  • "Welche witterungsgerechte Kleidung muss unbedingt mit?"
  • "Welche Lebensmittel, Gewürze, etc. will ich mitnehmen?"

Tipps für die Bootswahl: Wenn du Kajak (Doppelpaddel) fahren willst, musst du möglichst kleinteilig packen. Viele kleine Beutel und Taschen sind viel einfacher zu verstauen, als ein Rucksack. Und sperrige Gegenstände lassen sich darin nur sehr schwer verstauen. Wenn du Canadier (Stechpaddel) fahren willst, hat meist auch der sperrige Campingstuhl noch locker Platz im Boot.

Der Stauraum ("Kofferraum") im Boot ist logischerweise begrenzt: Im Kajak (Doppelpaddel) hast du zwischen 130 und 190 Liter Platz für Gepäck. Das entspricht dem Volumen von etwa zwei großen Rucksäcken oder mittleren Koffern. In einen Canadier (Stechpaddel) passt hingegen mehr als das Doppelte. Und nicht vergessen: Du musst auch Lebensmittel für etwa zwei Tage mitschleppen, denn Supermärkte gibt es bei uns in der Natur der Mecklenburgischen Seenplatte eher selten.

Oft werden gerade bei den Klamotten ganze Schränke eingepackt, die dann am Ende nur mitgeschleppt wurden. Wirst du wirklich und wahrhaftig - Hand aufs Herz - deine komplette Wäsche täglich wechseln? Oder kann man das T-Shirt, den Pullover oder die Hose nicht doch zwei oder drei Mal anziehen und anschließend auf dem Campingplatz kurz durchwaschen?

Die Essenversorgung

Grundsätzlich kannst du jeden Tag in der Gaststätte essen: Auf deiner Tour kommst du täglich an kleineren und größeren Dörfern vorbei, wo du anhalten und in die örtlichen Gaststätten oder beim lokalen Fischer einkehren kannst. Auch auf den Campingplätzen gibt es mindestens ein "rustikales" Angebot warmer Speisen - von Pommes über Bockwurst bis Schnitzel. Zudem sind die Campingplätze mit kleinen Verkaufsstellen für grundlegende Lebensmittel ausgestattet: Kartoffeln, Reis und Nudeln wirst du dort ebenso finden, wie Brötchen (vorbestellen!), Butter, Wurst und Marmelade. Und natürlich gibt es fast überall auch ein mehr oder weniger eingeschränktes Angebot an Obst und Gemüse.

Auf den meisten Touren, die wir euch vorschlagen, kommt ihr an zwei Stellen vorbei, wo man im Supermarkt einkaufen kann. In den meisten Dörfen und auf fast allen Campingplätzen gibt es aber ebenfalls Einkaufsmöglichkeiten; vom kleinen Landladen bis zum Privatverkauf aller möglichen Gartenerzeugnisse und Produkte aus der Tierhaltung.

Auf Wandertouren ist das warme Essen aber für viele auch Teil des "Seele-Streichelns". So kannst du dir bei der Vorbeifahrt an einem örtlichen Fischer überall ein paar frische Fische mitnehmen und abends eine herrliche Fischsuppe oder einen leckeren Bratfisch zaubern.

Tipp: Brötchen musst du auf den Campingplätzen meist abends vorbestellen. Falls du erst spät ankommen solltest, kannst du das oft auch telefonisch machen.

Die Campingplätze müssen nicht vorgebucht werden

Anders, als du es vielleicht gewohnt bist, müssen die Campingplätze in unserer Seenplatte nicht vorgebucht werden. Als Wasserwanderer dürfen wir auf jedem Campingplatz für eine Nacht bleiben. (Falls du länger bleiben willst, sprich es bitte mit dem lokalen Betreiber des Platzes ab!) Auch die Anmeldung selbst läuft dann super-entspannt ab: Du gehst einfach hin, wenn du da bist. Falls niemand mehr geöffnet haben sollte, kannst du dich auch einfach am nächsten Morgen anmelden.

Hinweis: Da du die Campingplätze nicht vorbuchen musst, kannst du jederzeit spontan entscheiden, wo du übernachten möchtest --- wie lang also deine Tages-Etappe ausfallen soll. Etwa alle zwei Paddelstunden voneinander entfernt befindet sich schon der nächste Campingplatz. Und an fast jedem See wirst du mindestens einen Campingplatz finden.

Campen, Biwakieren und offenes Feuer sind verboten

Im Gegenzug zur Freiheit der Campingplatz-Wahl wurde im Zuge des Naturschutzes vor rund 20 Jahren das sogenannte "Jedermanns-Recht" eingeschränkt: Heute steht es unter Strafe, außerhalb von Campingplätzen zu campen (Zelt aufschlagen), zu biwakieren (nur im Schlafsack unter freiem Himmel schlafen) oder gar offene Feuer zu machen.

All das kannst du allerdings auf den meisten Campingplätzen machen. Viele Campingplätze sind so groß, dass du selbst in der Hochsaison noch genug ruhige Flecken und eine Feuerstelle, über der du dein Essen kochen oder an der du abends sitzen und in die Flammen starren kannst, findest.

Öffnungszeiten
April - September von 9 - 18 Uhr
Oktober - März nach telefonischer Absprache
Heute Heute nur nach telefonischer Absprache.
Rufe uns einfach unter 0174 – 8275230 an!